Spannende TV-Debatte vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg heizt Rennen an
Paul MeyerSo viele Menschen schauten die 'Wahlarena' auf SWR - Spannende TV-Debatte vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg heizt Rennen an
Eine Live-TV-Debatte im SWR hat nur wenige Tage vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg am 8. März große Aufmerksamkeit erregt. Sechs Spitzenkandidat:innen von Grünen, CDU, AfD, SPD, FDP und der Linken diskutierten in einer lebhaften Runde, die von tausenden Zuschauer:innen in der Region verfolgt wurde.
Die 90-minütige Sendung wurde am Dienstagabend ausgestrahlt und erreichte allein in Baden-Württemberg 459.000 Zuschauer:innen. Davon verfolgten 258.000 die Debatte live im Fernsehen, weitere 201.000 streamten sie online. Bundesweit sah die Übertragung rund 300.000 Menschen, was einem regionalen Marktanteil von 9,6 Prozent im Land entsprach.
Bei einer Einwohnerzahl von über 11,2 Millionen schalteten etwa 2,3 Prozent der Baden-Württemberger:innen live ein. Der Zeitpunkt war entscheidend, denn die jüngste Infratest-dimap-Umfrage (23.–25. Februar) zeigt verschobene Wählergunst vor der Abstimmung: Die Grünen legten vier Punkte auf 27 Prozent zu, während die CDU einen Punkt auf 28 Prozent verlor. Die AfD fiel um zwei Punkte auf 18 Prozent, die Linke auf 5,5 Prozent.
Die Debatte unterstrich das enge Rennen um das Amt des Ministerpräsidenten. Der grüne Kandidat Cem Özdemir und CDU-Landesvorsitzender Manuel Hagel liegen weiterhin Kopf an Kopf, ohne dass einer in aktuellen Umfragen klar führt.
Die Wahl am 8. März wird nun entscheiden, ob die Grünen oder die CDU die Spitzenposition erringen. Die Umfrageverschiebungen deuten darauf hin, dass die Wähler:innen in den letzten Tagen noch beeinflusst werden könnten – die Debatte dürfte dabei eine Rolle spielen. Das Ergebnis wird die politische Ausrichtung des Landes für die nächsten fünf Jahre prägen.






